Das Budget 2027 schliesst mit einem Aufwandüberschuss der Erfolgsrechnung von 188’485.38 Franken und Investitionsausgaben von 2’604’000.00 Franken ab.
Der Steuerfuss soll im 2027 um 0.05 Einheiten auf 1.95 gesenkt werden. Dies aufgrund des wiederum positiven Rechnungsabschlusses 2025 und des basierend darauf geäufneten Eigenkapitals.
Der Gemeinderat arbeitet mit fünf Aufgabenbereichen. Bei der Budgetierung für das Jahr 2027 wurde für jeden dieser fünf Bereiche wiederum ein Globalbudget mit Leistungsauftrag erstellt. Es zeigt sich, dass die Kosten insbesondere in den beiden Bereichen Bildung und Gesundheit/Soziales stetig steigen.
Mit dem aktuellen Rechnungslegungsmodell HRM2 zeigt sich nun in fast allen Gemeinden, dass der finanzielle Handlungsspielraum innerhalb des Budgetrahmens eingeschränkt ist. So müssen für die jeweiligen Aufgabenbereiche Globalbudgets festgesetzt werden. Was im Rechnungsjahr darüber hinausgeht, muss der Gemeindeversammlung als Nachtragskredit beantragt werden. Das führt dazu, dass die Gemeinden ausreichend hohe Ausgaben budgetieren, um genügend Mittel zur Verfügung zu haben. Dies ist neben höheren Steuereinnahmen einer der Hauptgründe, weshalb die Rechnungsabschlüsse vieler Gemeinden und auch des Kantons jeweils besser sind als das Budget.
Ausblick
Trotz der stets guten Rechnungsabschlüsse der vergangenen Jahre muss die finanzielle Situation der Gemeinde weiterhin aufmerksam beobachtet werden. Die im Vergleich zu anderen Gemeinden tiefe Steuerkraft und die besonderen Bedingungen im Berggebiet machen einen sorgfältigen und verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen finanziellen Mitteln notwendig. Das Budget 2027 und die Steuerfusssenkung um 0.05 Einheiten wurden eingehend mit der Controllingkommission beraten. Für den Gemeinderat bleibt es eine wichtige Aufgabe, die Finanzen der Gemeinde auch in Zukunft nachhaltig und sicher zu gestalten. Dabei ist er auf die Unterstützung und das Verständnis der Bevölkerung angewiesen.
